Nachlese

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Stadtspaziergang Februar 2014 - Stift Cappel

Etwa 50 Interessierte fanden sich im Vortragssaal des Stiftes Cappel ein, um mit kenntnisreicher Führung durch Pfarrer Dr. Roland Hosselmann die wechselvolle Geschichte des Klosters und Stiftes nachzuvollziehen. Dem an der Stiftskirche wirkenden Pfarrer gelang es, die ZuhörerInnen in die ganz unterschiedlichen Geisteswelten des Mittelalters und der Neuzeit mitzunehmen, indem er theologische Eckpunkte der einzelnen Epochen mit den Besonderheiten der Entwicklungsgeschichte des Stiftes in Verbindung brachte. Im Anschluss war Gelegenheit, die Außenbereiche sowie die Stiftskirche noch kurz zu besuchen.

Stadtspaziergang November 2013 - Auf den Spuren des Historismus

Am Samstag, den 9.11.13, führte der Architekt Michael Wilke eine Gruppe Interessierter durch Lippstadt und ging dabei besonders auf die Backsteinbauten ein, die in der Phase des Historismus entstanden.

Die Gruppe, hier vor dem Ordnungsamt der Stadt, erfuhr, dass Großvater und Vater von Michael Wilke viele der Bauten gestaltet und entworfen hatten. Die beiden Firmen Timmermann und Pehle brannten Ziegel und waren als Baufirmen ebenfalls mit vielen Gebäuden im Stadtbild vertreten. Dazu zählen u.a. das heutige Feuerwehrgebüde, die Unteroffiziershäuser in der
Esbecker Straße sowie die Villa Laumanns oder auch das Geschäfts- und Kontorgebäude der Familie Pehle am östlichen Ende der Nordstraße. Die Ziegeleiarbeiter durften die nicht mehr verwendbaren Tonreste zu Feierabendziegeln verarbeiten und diese dann für eigene Bauvorhaben verwenden.

Maitour nach Hovestadt - Mai 2013

Champagner aus der Fischkiste gab es nicht für die rund 40 Teilnehmer der Maifahrt des Heimatbundes, die sich am Samstag, den 4. Mai 2013, bei einer von Dagmar Bloem geführten Radtour im Barockgarten des Schlosses Hovestadt umsahen. Die ebenso einfache wie zweckmäßige altertümliche Kühlung von Getränken und anderen Dingen in einer Holzkiste in der Gräfte war in Zeiten ohne Kühlschrank sicher sehr praktisch, wie die Gästeführerin zu berichten wusste, die am Standort der Fischkiste einen Schnaps kredenzte. Mit der Maifahrt, die bei Kaffee und Kuchen im Ort ausklang, beginnt beim Heimatbund Lippstadt wieder ein Reigen von Veranstaltungen im Sommerhalbjahr.

Entlang der Lippe - März 2013

Am Samstag, 9.3.2013, fanden sich etwa zwei Dutzend Interessierte zu einem Spaziergang entlang der Lippe ein. Der Verlauf der Lippe hat sich nach denHochwasserschutzmaßnahmen stark verändert, so dass mit Hilfe von Karten und Fotos der "große Dreh" und die Lage der ehemaligen Lippstädter Jugendherberge rekonstruiert wurde. Einige Besucher erinnerten sich noch an die Jugendherberge, die ab 1933 im Schleusenwärterhaus eingerichtet wurde. Hier gab es früher auch ein städtisches Luftbad, das man aber nur im Badeanzug nutzen durfte.

Lippstadt war auf dem Wege, eine Hafenstadt zu werden, als die neue und schnellere Eisenbahn den Lippeschiffen den Rang abliefen. Am heutigen Finanzamt herrschte bis ca 1870 reges Leben. Ein Porzellanschiff belieferte regelmäßig die Lippstädter Haushalte und verkaufte ab Schiff Tassen, Teller und anderes "oberländisches Porzellan".Die Tour endete am Wasserrad der Burgmühle, das derzeit fast auf dem Trockenen ist. Das Industriedenkmal muss, wie der ehemalige Müller Horst Dieter Engelke erläuterte, umfassend erneuert werden, auch wenn der Mühlenbetrieb vor 10 Jahren eingestelltwurde. Als Teil der Lippstädter Wirtschaftsgeschichte ist es aus dem Bereich rund um die Burgmühle nicht wegzudenken.

Glocken und Türme - Februar 2013

Am Nachmittag des 9. Februar folgten mehr als 40 Interessierte der Einladung des Heimatbundes Lippstadt, unter der Leitung von Dagmar Bloem die Glocken und Türme von drei Lippstädter Kirchen zu erkunden. Der Küster der Marienkirche, Carsten Hess, erläuterte im Turm der Marienkirche die Herkunft und Verwendung der mächtigen Glocken und bot auch Klangbeispiele an. In der Jakobikirche erfuhr die Gruppe von Dr. König Näheres zum Glockenspiel, das seit einigen Jahrzehnten vor der Kirche seinen Platz hat. In der Glockenstube der Nicolaikirche schließlich wartete Wolfgang Schulte-Steinberg, um die Glocken der ältesten Lippstädter Kirche vorzustellen.
Das Foto zeigt die Gruppe in der Glockenstube der Nicolaikirche.
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